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Drogenkonsumräume - Herausforderung in der Praxis
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Arbeitssicherheit und Hygiene  

Eigensicherung durch Schutzmaßnahmen und Impfungen sowie Postexpositionsprophylaxe [PEP], HIV-, HEP-Prävention

 

Die gezielte Elimination aller Mikro-Organismen sowie die Inaktivierung von Viren muss eine Selbstverständlichkeit im Konsumraum darstellen und besitzt eine große Bedeutung sowohl für die Konsumraumnutzer, als auch für die Mitarbeiter. Die Gewährleistung des Konsumvorgangs unter hygienischen Bedingungen bedeutet, dass Verunreinigungen in jeglicher Form (Konsumplatz an sich, aber auch notwendige Utensilien im nahen Umfeld) unterbunden werden.
Die professionelle Arbeit im Konsumraum erfordert den intensiven und räumlich teilweise sehr engen Kontakt mit einer Personengruppe, die prozentual sehr häufig an verschiedenen Infektionskrankheiten leidet. Im Sinne von Arbeitssicherheit und Mitarbeiterschutz ist Hygiene oberstes Gebot, um einen sauberen Arbeitsplatz zu gewährleisten und um das Risiko sich mit ansteckenden Krankheiten zu infizieren zu senken.
Dieses Seminar soll einerseits primäre prophylaktische Maßnahmen gegen Infektionsrisiken seitens der Drogengebraucher (Safer-Use), andererseits die Kompetenz zum Eigenschutz in der Konsumraumarbeit seitens der Mitarbeiter vermitteln.
Trotz intensivster Vorsorgemaßnahmen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Mitarbeiter der Drogenhilfe (aber auch als Unfall bei Drogenkonsumenten!) in Kontakt mit infektiösem Material (z.B. benutzte Spritze) gelangen. Ein derartiger Vorfall erfordert schnelles Handeln! Umso besser, wenn sich bereits im Vorfeld über einsetzende Folgemaßnahmen informiert wird.
Diese Veranstaltung setzt sich mit der Technik des Desinfizierens auseinander und beschreibt die Unterschiede verschiedener Desinfektionsmittel und ihre Vorteile für den Einsatz im Konsumraum. Ebenso Thema ist das  Verhalten nach Verletzungen, bzw. Kontakt mit infektiösem Material (Nadelstichverletzung/ Stichwunde) oder Augenkontamination auseinander und beschreibt Möglichkeiten sowie Risiken der medizinischen Postexpositionsprophylaxe. Weiterhin erhält der Teilnehmer Informationen über den Sinn und Möglichkeiten der Durchführung von Impfungen.

Seminardauer: ca. 6 Stunden

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Neben dem Ziel professionellem Fachpersonal in DTA/ Konsumräumen aktuelle und kompetente Fortbildungsangebote zu ermöglichen, sollen auch Berufsanfänger, Praktikanten, Ehrenamtliche, etc. von diesem Angebot profitieren.
Speziell auf die Zielgruppe ausgerichtet kann eine gesonderte Fortbildungsveranstaltung gebucht werden, die aus einem Mix der angebotenen Seminarthemen besteht.
Diese Form der Veranstaltung wird als Tagesprogramm durchgeführt.

Die jeweilige Seminardauer wird bei der Programmvorstellung angegeben. Sie können mehrere Seminarthemen zu einem Themenkomplex zusammenfassen. Mindeststundenumfang: 5 Stunden.

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Seminartermine:

06. + 07. 06. 2008

04. + 05. 07. 2008

05. + 06. 09. 2008

 
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